Liberal Party (Philippinen)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Partido Liberal ng Pilipinas)
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Die Liberal Party (Filipino: Partido Liberal ng Pilipinas) der Philippinen ist eine liberale politische Partei. Sie wurde am 24. November 1945 als Abspaltung von der Nacionalista Party gegründet und ist damit die zweitälteste philippinische Partei. Ihr amtierender Parteipräsident ist Francis “Kiko” Pangilinan.[1] Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg stellte sie mit Manuel Roxas und Elpidio Quirino zweimal den Präsidenten. Benigno Aquino III, von 2010 bis 2016 Präsident der Philippinen, war ebenfalls Mitglied der Liberalen Partei. Sie ist Mitglied des Council of Asian Liberals and Democrats (CALD) sowie der Liberalen Internationalen (LI).[2][3]

Die Liberal Party beschreibt ihre Ideologie als linksliberal[4], wird aber oft der politischen Mitte oder dem Liberalismus zugehörig beschrieben. Sie lehnt eine Todesstrafe ab und stellte sich damit gegen Rodrigo Duterte.[5] Historisch gesehen wurde die Liberal Party als konservative Partei beurteilt,[6] bis sie unter der Diktatur Ferdinand Marcos Oppositionspartei wurde und eine liberalere Richtung einschlug.[7]

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. Liberal Party of the Philippines cald.org. Abgerufen am 5. August 2022.
  2. member parties cald.org. Abgerufen am 1. Juli 2022.
  3. asian members liberal international. Abgerufen am 1. Juli 2022.
  4. values charter liberal party (Filipino). Abgerufen am 5. Juli 2022
  5. Dharel Placido: LP makes a stand against death penalty ABS–CBN News. 22. Februar 2017. Abgerufen am 7. August 2022
  6. Jennifer Franco: Elections and Democratization in the Philippines (Google Books) New York 2001, ISBN 978-1138993419, "[...] the Nacionalista Party and the Liberal Party, were the exclusive domain of the Philippine elite and exhibited similarly conservative orientations in terms of social and economic policy."
  7. Lisandro Claudio: What Is Liberalism, and Why Is It Such a Dirty Word? esquiremag. 7. April 2017. Abgerufen am 8. August 2022