Benutzer:Atomiccocktail/KfSW

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Schwerpunkte meiner Bewertung für Artikel im Schreibwettbewerb

Die Kriterien, die an gute Artikel angelegt werden, gelten auch für solche, die im Schreibwettbewerb reüssieren möchten. Wikipedia:Wie schreibe ich gute Artikel ist als Faustregel zu beachten – Faustregel deshalb, weil für einzelne Aspekte begründete Abweichungen möglich sind.

Dieser Wettbewerb soll ein Anreiz für die Verbesserung von Grundlagenartikeln sein. Gelingt dies umfänglich, so weiß ich das zu würdigen. Ganz selbstverständlich besitzen auch „kleinere Themen“ Siegerpotenzial. Wichtig ist, dass die Darstellung das Wesentliche und die Details des Themas im richtigen Verhältnis und in der Länge des Artikels dem Thema angemessen behandelt. Ein Siegerartikel grenzt sich thematisch klar von anderen ab und steht dennoch nicht allein, er zeigt vielmehr prägnant auf, wie sein Thema „in das große Ganze“ eingebettet ist.

Die Verwendung maßgeblicher gedruckter wissenschaftlicher Sekundärliteratur halte ich für eine Voraussetzung, soll ein Artikel höchsten Ansprüchen genügen. Es gibt für historische Arbeiten sehr gute Internetquellen, zweifellos. Aber ich glaube noch an Gutenberg.

Für den Leser muss erkennbar sein, woher die Informationen des Artikels stammen; die Wiki-Software hält dafür den Ref-Befehl bereit. Die Darlegung einer Forschungsgeschichte oder vorhandener Kontroversen ist oft möglich und ein ausgesprochener Dienst am Leser.

Die Formulierungen sollten sprachlich prägnant, aber auch allgemeinverständlich sein; sie sollten anschaulich sein, aber nicht geschwätzig. Stilistische Eleganz erhöht den Wert des Artikels. Die Artikel unserer Enzyklopädie müssen also nicht staubtrocken sein, die Grenze zum Essay darf jedoch nicht überschritten werden.

Eine inhaltlich überzeugende Gliederung des Textes mit aussagekräftigen Überschriften halte ich für unerlässlich. Die Einleitung muss das Wesentliche enthalten. Gut proportionierte Artikel schmeicheln dem Auge – das kommt in der Gliederung, der Kapitelnummerierung zum Ausdruck.

Ein Fan von Listen bin ich nicht. Meiner Meinung nach ist diese Darstellungsform nur in seltenen Fällen unerlässlich (mit Ausnahme solcher Abschnitte wie „Werke“ oder „Literatur“). Tabellen und Grafiken können genutzt werden – sie reduzieren das Blei in der Wüste. Sie müssen jedoch aussagekräftig sein und den Informationswert des Artikels erhöhen oder der Verdeutlichung nur schwer verbalisierbarer Zusammenhänge dienen.

Wichtig bei der Auswahl der Bilder ist der direkte Bezug zum Text. Bei Kunstwerken (z.B. bei Porträts in Artikeln zu historischen Personen) ist darauf zu achten, dass diese zeitgenössisch sind und die genauen Bilddaten erhalten. Die Bilder sollten möglichst von guter Qualität, die Bildrechte müssen hingegen einwandfrei sein. Eine ausführliche Bildunterschrift kann ein Pluspunkt sein.

Falls Bilder oder Karten aus Rechtsgründen nicht eingebracht werden können, aber im Web vorhanden sind, kann auf sie im Abschnitt „Weblinks“ verlinkt werden.

Links dienen zur Vertiefung. Sie sollten eindeutig sein; Begriffserklärungsseiten sind möglichst zu meiden. Rote Links sind kein Problem, wenn es im Artikel – beispielsweise mit einer Fußnote – eine kurze Erläuterung gibt. Rote Links, die erkennbar auf Irrelevantes zielen, fallen dagegen negativ auf. Ich prüfe bei Spitzenartikeln schließlich, ob und wie auf sie selbst verlinkt wird.

Siegerartikel bisheriger Schreibwettbewerbe und Sektionssieger im Bereich Geschichte geben beispielhaft vor, wie es gemacht wird. Wie ich selbst arbeite, wenn es um Qualitätsartikel geht, zeigt meine Benutzerseite.