Fabian Schleusener

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Fabian Schleusener
Fabian Schleusener beim KSC (2018)
Personalia
Geburtstag 24. Oktober 1991
Geburtsort Freiburg im BreisgauDeutschland
Größe 186 cm
Position Sturm
Junioren
Jahre Station
SV Wildtal
0000–2010 FC Denzlingen
Herren
Jahre Station Spiele (Tore)1
2010 FC Denzlingen II 13 (10)
2010–2012 FC Denzlingen 56 (18)
2012–2013 Bahlinger SC 34 (13)
2013–2014 SV Waldhof Mannheim 10 0(1)
2014–2015 Bahlinger SC 48 (34)
2015–2019 SC Freiburg II 29 (13)
2015–2019 SC Freiburg 1 0(0)
2016–2017 → FSV Frankfurt (Leihe) 18 0(8)
2017–2018 → Karlsruher SC (Leihe) 37 (17)
2018–2019 → SV Sandhausen (Leihe) 26 (10)
2019–2021 1. FC Nürnberg 46 0(1)
2019 1. FC Nürnberg II 1 0(0)
2021– Karlsruher SC 101 (27)
1 Angegeben sind nur Ligaspiele.
Stand: Saisonende 2023/24

Fabian Schleusener (* 24. Oktober 1991 in Freiburg im Breisgau) ist ein deutscher Fußballspieler. Der Stürmer steht beim Karlsruher SC unter Vertrag.

Herkunft und Studium

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Fabian Schleusener stammt aus Gundelfingen im Breisgau. Er hat ein BWL-Studium an der Dualen Hochschule in Lörrach begonnen, welches er aufgrund seiner Profikarriere derzeit nicht weiterverfolgt.[1]

Schleusener ging als C-Jugendlicher von seinem Heimatclub SV Wildtal zum FC Denzlingen. In der Saison 2009/10 kam er erstmals im Erwachsenenbereich bei der zweiten Mannschaft des FCD in der Landesliga Südbaden Staffel 2 zum Einsatz. In den folgenden beiden Spielzeiten lief er für die erste Mannschaft in der Verbandsliga Südbaden auf. Im Jahr 2012 wechselte er vom FC Denzlingen zum Bahlinger SC, mit dem er in der Oberliga Baden-Württemberg spielte. Im Juli 2013 ging er zum Regionalligisten SV Waldhof Mannheim, kehrte jedoch bereits im Januar 2014 nach nur einem Tor aus zehn Einsätzen nach Bahlingen zurück. In der Saison 2014/15 wurde Schleusener mit 27 Treffern aus 34 Spielen Torschützenkönig der Oberliga Baden-Württemberg und hatte damit maßgeblichen Anteil am zweiten Platz seines Vereins in der Abschlusstabelle. Die Mannschaft war damit für die Aufstiegsspiele qualifiziert, die Schleusener mit ihr erfolgreich bestritt und somit den Aufstieg in die Regionalliga Südwest feiern konnte. Er verließ den Verein jedoch und wechselte zur zweiten Mannschaft des SC Freiburg, die ebenfalls in der Regionalliga Südwest spielte. Am 22. November 2015 stand Schleusener erstmals im Kader der Zweitliga-Mannschaft der Breisgauer und wurde beim 4:1-Heimsieg gegen den SC Paderborn 07 in der 79. Minute für Vincenzo Grifo eingewechselt.

Zur Saison 2016/17 wurde Schleusener für ein Jahr an den Drittligisten FSV Frankfurt verliehen.[2] Bei seinem Pflichtspieldebüt am 30. Juli 2016 erzielte er beim Auswärtsspiel gegen Holstein Kiel in der 84. Minute den Treffer zum 1:1-Endstand. Nach acht Ligatoren in der Hinrunde zog er sich in der Winterpause in einem Testspiel einen Kreuzbandriss zu und fiel für den Rest der Spielzeit aus.[3] Am Saisonende stieg er mit der Mannschaft in die Regionalliga Südwest ab. Schleusener wurde zur Saison 2017/18 an den Absteiger aus der 2. Bundesliga, den Karlsruher SC, abermals in die 3. Liga ausgeliehen.[4] Sein erstes Pflichtspiel für Karlsruhe absolvierte er am 21. Juli 2017, dem 1. Spieltag der Saison 2017/18, beim 2:2 gegen den VfL Osnabrück, als er in der 81. Spielminute für Dominik Stroh-Engel eingewechselt wurde.[5] Sein erstes Pflichtspieltor erzielte Schleusener beim 1:1 gegen den Halleschen FC am 26. August 2017, dem 6. Spieltag.[6] Mit Karlsruhe belegte er den dritten Platz der Abschlusstabelle und hatte mit 17 Ligatreffern maßgeblichen Anteil daran, dass er sich mit seiner Mannschaft somit für die Relegation zum Aufstieg in die 2. Bundesliga qualifizierte, in der sie trotz eines Tores von Schleusener dem FC Erzgebirge Aue unterlag.

Zur Spielzeit 2018/19 wurde Schleusener für ein Jahr von Freiburg an den Zweitligisten SV Sandhausen verliehen.[7] Auch dort stellte er seine Torjägerqualitäten unter Beweis und erzielte trotz eher mäßiger Auftritte seines Vereins in 26 Spielen zehn Tore. Am 31. März 2019 zog er sich bei einem Zusammenprall mit dem Torhüter des FC Ingolstadt 04, Philipp Tschauner, einen Schienbeinbruch zu und fiel für den Rest der Saison aus.[8]

Im Juli 2019 schloss sich Schleusener nach der teilweisen Teilnahme an der Saisonvorbereitung Freiburgs dem 1. FC Nürnberg an, der zuvor in die 2. Liga abgestiegen war. Bei den Franken unterschrieb der Angreifer einen Vertrag über drei Jahre.[9] Aufgrund der Nachwirkungen seiner im März zugezogenen Verletzung konnte Schleusener erst ab November 2019 für den Verein aktiv werden. Nachdem Schleusener während der regulären Saison kein Treffer gelungen war, traf er in der letzten Minute der Nachspielzeit im Relegationsrückspiel gegen den FC Ingolstadt 04 und bewahrte den 1. FC Nürnberg damit vor dem Gang in die Drittklassigkeit.[10] Auch in der folgenden Spielzeit verpasste Schleusener trotz längerer Verletzungspausen seiner Sturmkonkurrenten Felix Lohkemper, Pascal Köpke und Manuel Schäffler den Durchbruch in der ersten Mannschaft und wurde vor allem als Ergänzungsspieler eingesetzt. So kam er über 2 Jahre insgesamt zu 46 Ligaeinsätzen im Trikot der Nürnberger, in denen er lediglich 1 Tor erzielte, zuzüglich des entscheidenden Treffers im Relegationsrückspiel.

Zur Saison 2021/22 wechselte Schleusener zurück zum ebenfalls zweitklassigen Karlsruher SC, für den er 2017/18 bereits auf Leihbasis aktiv war.[11] Sein Vertrag läuft bis 2025.

Einzelnachweise

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  1. Der Weg der Straße (Memento vom 7. September 2018 im Internet Archive) badische-zeitung.de, 7. September 2018, abgerufen am 18. Juni 2019.
  2. Vier Neuzugänge beim FSV (Memento vom 27. Juni 2016 im Internet Archive) fsv-frankfurt.de, 27. Juni 2016, abgerufen am 27. Juni 2016.
  3. Saison-Aus für Schleusener (Memento vom 16. Februar 2017 im Internet Archive) badische-zeitung.de, 11. Januar 2017, abgerufen am 15. Februar 2017.
  4. Fabian Schleusener für ein Jahr zum KSC ksc.de, abgerufen am 10. Juni 2017.
  5. Fink macht die KSC-Aufholjagd perfekt, Spielbericht auf kicker.de, abgerufen am 22. Juli 2017.
  6. Kurioses Flipper-Tor sichert Punkt für den KSC, Spielbericht auf kicker.de, abgerufen am 26. August 2017.
  7. Vier Neue für den SV Sandhausen@1@2Vorlage:Toter Link/www.svs1916.de (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2023. Suche in Webarchiven), svs1916.de vom 29. Mai 2018, abgerufen am 30. Mai 2018.
  8. Traurige Gewissheit: Schienbeinbruch bei Torjäger Schleusener auf kicker.de, abgerufen am 14. April 2019.
  9. 1. FC Nürnberg: Fabian Schleusener wird Cluberer, abgerufen am 10. Juli 2019.
  10. Wahnsinn! Schleusener rettet Nürnberg mit der letzten Aktion. Abgerufen am 11. Juli 2020 (deutsch).
  11. Lennart Gens: Schleusener wechselt vom 1.FC Nürnberg zum KSC, transfermarkt.de, abgerufen am 2. Juli 2021