Irmtraud Gutschke

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Irmtraud Gutschke (* 14. April 1950 als Irmtraud Heinze in Chemnitz) ist eine deutsche Journalistin und Buchautorin mit Schwerpunkt Essayistik.

Gutschke absolvierte ihr Abitur an der Internatsoberschule Wickersdorf und von 1971 an ein Studium der Slawistik und Anglistik an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, das sie 1974 mit Diplom abschloss. Sie begann bei der Tageszeitung Neues Deutschland als Literaturredakteurin und veröffentlichte zahlreiche Berichte über internationale und später auch nationale Autoren. Ihr Schwerpunkt lag zunächst auf der Literatur der Sowjetunion, später kamen neben Russland weitere Nationen hinzu.[1]

Gutschke promovierte 1976 an der Humboldt-Universität zu Berlin mit der Arbeit Mensch und Natur im Schaffen Aitmatows.[2] Mit dem kirgisischen Schriftsteller Tschingis Torekulowitsch Aitmatow stand Gutschke jahrzehntelang in regem Kontakt und unternahm mehrere Reisen, um ihn zu treffen, wie sie bei einer Veranstaltung zu seinen Ehren im Deutsch-Russischen Kulturinstitut berichtete.[3]

Nachdem sie 2018 ihre feste Tätigkeit beim Neuen Deutschland beendet hatte, arbeitete sie als freiberufliche Literaturkritikerin mit den Schwerpunkten Aitmatow, ostdeutsche Autoren, russische Literatur und aktuelle politische Themen. Sie spricht fließend Russisch und legt großen Wert auf den Austausch mit ihrer Leserschaft. Im Jahre 2022 erhielt sie den „Dietrich-Oppenberg-Medienpreis für Journalisten“ der Stiftung Lesen und der Stiftung NRZ.[4]

Veröffentlichungen (Auswahl)

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Einzelnachweise

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  1. Redaktionsübersicht. Neues Deutschland, abgerufen am 6. März 2019.
  2. Dissertationen aus der Humboldt-Universität zu Berlin. (PDF; 36 MB) In: Schriftenreihe der Universitätsbibliothek Berlin Nr. 36. Universitätsbibliothek Berlin, 1981, S. 26, abgerufen am 6. März 2019.
  3. „Planetarisches Bewusstsein“ – Wie Tschingis Aitmatow Europa und die islamische Welt verbindet. In: drki.de. 18. Januar 2019, abgerufen am 6. März 2019 (mit Fotos von Irmtraud Gutschke).
  4. Die Preisträger/-innen des Dietrich-Oppenberg-Medienpreises 2022