Ivica Brnić

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Ivica Brnić, 2019

Ivica Brnić (* 1979) ist ein Architekt, Autor und Professor an der Technischen Universität Wien.[1][2]

Ivica Brnić hat sein Architekturstudium an der ETH Zürich im Jahr 2005 abgeschlossen.[1] Seine berufliche Laufbahn begann 2006 mit der Realisierung des "ETH House of Science" in Bamiyan, Afghanistan[3]. Neben seiner Tätigkeit als Architekt forscht und unterrichtet er seit 2011 an der TU Wien, wo er 2015 über sakrale Architektur promovierte. Sein Hauptforschungsgebiet konzentriert sich auf die Raumwahrnehmung von architektonischer Konstruktion.

Brnić hat verschiedene Bücher und wissenschaftliche Artikel veröffentlicht[4] darunter "Nahe Ferne: Sakrale Aspekte im Prisma der Profanbauten"[5] und "Venturing Permanence". Er hat auch an mehreren Universitäten Vorträge und Lehrveranstaltungen gehalten, wie an der AU Beirut, ETH Zürich, FHNW, ZHAW, MUZagreb[6], HSLU, Universität Wien, Hochschule Heiligenkreuz und TU Graz. In seiner Arbeit, sowohl im Kontext der Raumwahrnehmungsforschung als auch in der Architekturpraxis, betont er die autonomen Bedeutungen der Wechselwirkungen zwischen dem Entwerfen, den am Bau Beteiligten, der materiellen Substanz eines Gebäudes und der Besucher.[7]

„ETH House of Science Bamiyan“ (Afghanistan, 2004–2007)

Projekte (Auswahl)

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  • 2004–2005: „Studentenzentrum für die Universität Kandahar“, Kandahar, Afghanistan – Ivica Brnić, Florian Graf, Wolfgang Rossbauer[8]
  • 2005–2007: „ETH House of Science Bamiyan, Afghanistan – Ivica Brnić“, Florian Graf, Wolfgang Rossbauer[3]
  • 2006–2007: Masterplan „Stadt am Qargha-See“, Kabul, Afghanistan – Ivica Brnić, Florian Graf, Wolfgang Rossbauer
  • 2008: Rechtswissenschaftliche Fakultät, Universität Split, Split, Kroatien, Projekt
  • 2009: Kirche mit Pastoralzentrum und Seniorenresidenz, Split, Kroatien, Projekt
  • 2012: Oper „Der Schauspieldirektor“ von W.A. Mozart, MDW Wien, Szenografie
  • 2013: „Phallstricke“, Carl Djerassi Schloss Reichenau, Österreich, Szenografie
  • 2014: „Oper Der Freischütz“; von C.M. Von Weber, Neue Studio-Bühne, Wien, Österreich, Szenografie
  • 2016–2017: „Legato“, Morpurgova Poljana, Split, Kroatien, Umbau
  • 2017–2018: Tongasse, Wien, Österreich, Umbau
  • 2021: Ausstellung „Du im Raum – Architektur des Unermesslichen“, Kaiseroratorium, Votivkirche, A-1090 Wien – Ivica Brnić, Simon De Keukelaere, Peter Funke[9]
„Du im Raum – Architektur des Unermesslichen“ (Ausstellung, 2021)

Publikationen (Auswahl)

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. a b Ivica Brnic. In: TU Wien Academic Press. Abgerufen am 6. November 2023 (deutsch).
  2. Neuer Professor des Forschungsbereiches Hochbau und Entwerfen. In: tuwien.ac.at. 27. September 2023, abgerufen am 8. November 2023.
  3. a b ETH - House of Science by a collaboration of Ivica Brnic, Florian Graf and Wolfgang Rossbauer |.. Abgerufen am 6. November 2023 (englisch).
  4. reposiTUm: Auflistung der Inhalte. Abgerufen am 6. November 2023.
  5. Nahe Ferne, auf park-books.com
  6. Muzički Biennale Zagreb - 12|4|2019 friday - Program 2019. Abgerufen am 6. November 2023.
  7. Professionalism. In: Professionalism. JOVIS Verlag GmbH, 2023, ISBN 978-3-9861200-7-8, doi:10.1515/9783986120078.
  8. Ein Luftschloss wird zu einem Turm in Afghanistan. 13. September 2004, abgerufen am 6. November 2023.
  9. Österreichische Gesellschaft für Architektur: Du im Raum - Architektur des Unermesslichen. Abgerufen am 6. November 2023.