Kohlebergbau in Australien

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Australische Energievorkommen (Kohle, Erdgas und Uran) und die wichtigsten Export-Häfen

Der Kohlebergbau in Australien ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor des Landes. In Australien befinden sich 10 Prozent aller Kohlevorräte der Welt. Ein Großteil der Kohle wird exportiert, vor allem nach Ostasien. Im Jahr 2016 wurde Kohle im Wert von 40 Milliarden AUD nach Japan, Indien, EU, Korea and Taiwan exportiert. Die große Exportabhängigkeit bedeutet auch, dass die Entwicklung der Kohlewirtschaft, und damit ein wichtiger Bereich der australischen Energie-Exportwirtschaft stark von der Weltkonjunktur abhängig ist. 80 % der australischen Kohle kann im Tagebau gewonnen werden, während der weltweite Vergleichswert bei 40 % liegt. Der Untertagebau ist wesentlich kostenintensiver. Dieser Faktor ist für die australische Kohle ein Wettbewerbsvorteil auf dem Weltmarkt.[1]

2018 wurden etwa 486 Millionen Tonnen Kohle gefördert (bitumenhaltige Steinkohle und Anthrazit (Hartkohle), Hart- und Weichbraunkohle).[2] In den Rechnungsjahren der australischen Staatshaushalte von 1990/1991 bis 2017/2018 hat sich der Abbau von Kohle in Australien verdoppelt und auch der Kohleexport ist in diesem Zeitraum stark angewachsen: Australien hat von 2017/2018 510 Mio. Tonnen Kohle abgebaut, davon wurden etwa 75 % (380 Mio. Tonnen) exportiert, 1990/1991 waren es 55 %. Der Wert betrug im Jahr 2018 AUD 67 Milliarden, ein Anteil von 3,5 % am nominalen Bruttosozialprodukt.[3]

Australien hat im weltweiten Vergleich den größten Ausstoß von Treibhausgasen je Kopf der Bevölkerung.[4] Australiens Bergbau fossiler Brennstoffe produziert etwa 57 Tonnen Kohlendioxid je Person im Jahr (das ist zehnmal so viel wie im globalen Durchschnitt), und das Land exportiert 7 % des fossilen Kohlendioxid-Potentials der Welt.[5] Aufgrund des vorhandenen Reichtums an Kohle wurde 2008/2009 ein Anteil von 77 % an der gesamten elektrischen Energie Australiens durch Kohlekraftwerke erzeugt.[6] Der Anteil ist rückläufig: 2020 stammten nur noch 54 % des Stroms aus Kohle.[7]

Die New Oakliegh Mine bei Rosewood

Australien ist nicht nur der weltgrößte Kohle-Exporteur, sondern 54 Prozent der nationalen Energie wurde im Jahr 2009 mit Kohle erzeugt.[8] In Australien befinden sich 10 Prozent aller Kohlevorkommen der Welt.[9]

In Australien werden vornehmlich Kohlekraftwerke zur Erzeugung von Elektrizität eingesetzt, die Kohlendioxid ausstoßen. Der Ausstoß von Kohlendioxid hat sich in Australien von 1990 bis 2009 um 43,9 Prozent gesteigert.[10] 77 Prozent der Elektrizität Australiens wird durch Verbrennung von Kohle erzeugt.[11]

Die 24 Kohlekraftwerke in Australien sind die größte australische Quelle für Treibhausgase. Sie haben im Jahr 2000 186 Millionen Tonnen Kohlendioxid ausgestoßen.[4]

Das Braunkohlekraftwerk Loy Yang, das ein Drittel der Grundlast in Victoria erzeugt

Der Kohleabbau und -export und die Energieerzeugung mit Kohle in Australien werden häufig von der Umweltbewegung kritisiert,[12] da die Verbrennung von Kohle Kohlendioxid erzeugt, das für die globale Erwärmung, Meeresspiegelanstieg und für die klimatischen Auswirkungen in Australien verantwortlich gemacht wird.[13]

Vornehmlich zwei NGO-Organisationen, Greenpeace Australia Pacific mit ihrem Plan Energy [R]evolution,[14] und Beyond Zero Emissions, mit ihrem Konzept Zero Carbon Australia 2020[15] entwickelten Vorstellungen nach denen ein Wechsel zu erneuerbaren Energien möglich wäre. Greenpeace rief zu einem Wechsel einer auf Kohle basierenden Gesellschaft auf,[16] während andere Organisationen derzeit in diesen Vorschlägen weder eine realistische Alternative und die Notwendigkeit für die große Mehrheit der australischen Gesellschaft noch einen signifikanten ökonomischen und sozialen Nutzen für die Betroffenen sehen.[17][18] Flözgas, ein auf Methan basierendes Gas, das mit verschiedenen Kohle-Lagerstätten assoziiert ist, wurde in der Vergangenheit abgefackelt, jedoch in den letzten zehn Jahren verstärkt zur Erzeugung von Elektrizität verwendet.[19][20][21] Das vorgeschlagene Carbon Pollution Reduction Scheme der damaligen ALP-Regierung von Kevin Rudd, das dem Bericht Garnaut Climate Change Review folgte, würde den Preis für Kohle reduzieren und durch den Emissionshandel (genannt: Emissions trading scheme) in Australien deckeln, was allerdings große Auswirkungen auf die Verwendung von Braunkohle zur Energieerzeugung in Australien (insbesondere im Latrobe Valley in Victoria) haben würde. Das Konzept von Rudd war in der Öffentlichkeit und in der eigenen Partei umstritten und wurde insbesondere von der australischen Bergbauindustrie heftig bekämpft. Diese innerparteiliche Auseinandersetzung führte vermutlich letztlich zum Rücktritt von Rudd. Eine der ersten Amtshandlungen des neugewählten Premierministers Kevin Rudd im Jahr 2007 war die Ratifizierung des Kyoto-Protokolls.[22]

Politik seit 2010

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Australien hat je Kopf der Bevölkerung den höchsten Kohlendioxid-Ausstoß der Industrieländer. Die ALP-Regierung von Julia Gillard hat 2011 den Clean Energy Act erlassen. Demnach wurde ab vom Juli 2012 bis 2015 eine Kohlendioxid-Steuer von den 500 größten Energieverbrauchern Australiens (vor allem davon betroffene Branchen: Bergbau, Luftfahrt, Metall- und Energieerzeugung) in Höhe von 23,8 AUD je ausgestoßener Tonne erhoben.[23]

Der konservative Premierminister Tony Abbott, der die ALP-Regierung ablöste, kam im September 2013 ins Amt und kippte die von der Regierung um Julia Gillard ins Leben gerufene Carbon Tax. Die neue Regierung setzte wiederum auf Kohle als Energiequelle. Damit einhergehend sind die Investitionen in erneuerbare Energien im Vergleich zu 2013 um ca. 70 Prozent zurückgegangen. Beim G-20 Gipfel, der im November 2014 in Brisbane stattfand, gab Abbott bekannt, dass er diesen Kurs auch weiterhin verfolgen wird und sich nicht am Grünen Klimafonds beteiligen wird.[24] Der Nachfolger von Abott war Malcolm Turnbull, der unter dem Druck konservativer innerparteilicher Opponenten einen Gesetzesentwurf, nach dem Australien sich verpflichtet hätte, seine klimaschädlichen Emissionen bis zum Jahr 2030 um 25 % zu reduzieren (bezogen auf das Referenzjahr 2005), wieder zurückzog.[25] Am 24. August 2018 erklärte Turnbull schließlich seinen Rücktritt und Scott Morrison, ein Klimaskeptiker und Unterstützer der Kohleförderung, wurde zum Parteivorsitzenden der rechtskonservativen Liberal Party of Australia und zum Premierminister gewählt.[26] Seine Umweltpolitik geriet unter dem Eindruck der Australischen Buschfeuer 2019/2020 unter Druck.[27][28]

China-Australien-Kohlekonflikt 2020

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

China war lange Zeit der größte Abnehmer australischer Kohle. Seit April 2020 gibt es politische Konflikte zwischen Australien und China, die begannen, weil Australien den Huawei-Konzern vom Aufbau der einheimischen 5G-Mobilfunknetze ausschloss, Taiwans Interessen im Südchinesischen Meer politisch sowie eine unabhängige Kommission unterstützte, die im Auftrag der WHO nach dem Entstehungsort des COVID-19-Virus in China suchen sollte. China verhängte nach und nach Zölle auf verschiedene australische Lebensmittel, Wein, Baumwolle und auf weitere australische Wirtschaftsgüter. Seit Beginn des Konflikts lagen bis Ende Dezember 2020 etwa 70 Frachter mit etwa 1400 Seeleuten in chinesischen Häfen fest, die mit australischer Kohle im Wert von 10,4 Milliarden US-Dollar beladen sind und nicht gelöscht werden. Als Gründe hierfür gibt die chinesische Seite die Coronainfektionen und Umweltbedenken an.[29][30] Nach Information der Frankfurter Allgemeinen führt in China der Einfuhrstopp von Kohle im kalten Winter 2020/2021 zu Stromausfällen, da die Industrie die Produktion derzeit enorm steigert und die Kohle fehlt. In Australien wächst die Furcht vor einem Arbeitsplatzabbau.[31]

Kohlearten und Lagerstätten

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Kohle-Tagebau bei Collie in Western Australia

Es gibt zwei Arten von Kohle, die in Australien gefördert werden, was von der jeweiligen Region abhängig ist: die hochwertige Steinkohle und geringwertigere Braunkohle. In New South Wales und Queensland kommt Steinkohle vor und in Victoria Braunkohle. Ferner gibt es zwei Kohlelagerstätten in Western Australia.

Kohle wird in inländischen Kraftwerken verbrannt und nach Übersee verkauft. Im Allgemeinen wird diese Kohle im Untertagebau abgebaut und mit der Eisenbahn zu den Kraftwerken oder zu Schiffsterminals transportiert. Steinkohle wurde auch in andere australische Bundesstaaten zur Energieerzeugung transportiert.

Braunkohle hat einen geringeren Brennwert und erzeugt mehr Asche und Wasserdampf als Steinkohle. Victoria übernahm in den 1920er Jahren deutsche Technologien zum Betrieb von Kraftwerken und zur Brikettherstellung, um seine Braunkohle-Lagerstätten im Latrobe Valley zu nutzen. Heute gibt es drei Braunkohle-Tagebaue in Victoria, die die Grundlasterzeugung der Kraftwerke in diesem Bundesstaat sichern sollen.

Kohleförderung und -reserven

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im australischen Rechnungsjahr 2000/2001 wurden 258,5 Millionen Tonnen Kohle gefördert (davon 193,6 Mio. t exportiert). 2008/2009 waren es 487 Millionen Tonnen Kohle (davon 261 Mio. t exportiert).[32]

Die gesamte Produktion von Steinkohle betrug im Rechnungsjahr 2010/2011 405 Millionen Tonnen, die im Rechnungsjahr 2009/2010 471 Millionen Tonnen. Dieser Rückgang der Kohleproduktion wurde durch die Überschwemmungen in Queensland 2010/2011 verursacht, als die Kohleförderung in Queensland überflutet war und die Produktion um 30 Prozent abfiel.[33]

Nach Berechnungen reichen die australischen Steinkohlereserven 111 Jahre und die der Braunkohle 539 Jahre.[34] Jedoch unterstellen diese Berechnungen keine weitere Steigerung des Abbaus, denn die Förderung von Steinkohle in Australien stieg je Jahr durchschnittlich um 5 % in den vergangenen 20 Jahren.[35]

Die wichtigsten Kohlebergwerke

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die nachfolgende Tabelle enthält die wichtigsten Kohlebergwerke.[36]

Mine Staat Gebiet Aktueller Eigentümer Geodaten Kohlequalität Millionen
t/Jahr
Millionen
t/Jahr/Export
Größter Käufer Fördermethode
Anglesea VIC Anglesea Alcoa of Australia 38° 23′ 42″ S, 144° 9′ 57,6″ O Braunkohle ? nil Kraftwerk Anglesea Tagebau
Beltana NSW Singleton Xstrata 32° 39′ 21,6″ S, 151° 7′ 15,6″ O Kraftwerkskohle 7,6 ? ? Untertagebau
Bengalla NSW Muswellbrook Coal and Allied 32° 19′ 24,2″ S, 150° 51′ 29,2″ O Kraftwerkskohle ? ? ? Tagebau
Callide QLD Callide (Biloela) Anglo American [1] 24° 19′ 38,3″ S, 150° 37′ 4,5″ O Kraftwerkskohle ? ? ? Tagebau
Capcoal QLD Middlemount Anglo American 22° 57′ 50,4″ S, 148° 33′ 0,2″ O Steinkohlenkoks & PCI-Kohle 7 ? ? Tagebau & Untertagebau
Dawson QLD Dawson (Moura) Anglo Coal 24° 17′ 45,6″ S, 151° 6′ 46,8″ O Kokskohle & Kraftwerkskohle 7 ? ? Tagebau
Drayton NSW Hunter Region Anglo Coal 32° 20′ 45,6″ S, 150° 54′ 39,6″ O Kokskohle & Kraftwerkskohle 7 ? ? Tagebau
Broadmeadows QLD Moranbah BMA 21° 44′ 34,8″ S, 147° 58′ 14,8″ O Steinkohlenkoks 4 ? ? Untertagebau
Blackwater QLD Duringa BMA 23° 42′ 36″ S, 147° 33′ 0,2″ O Kraftwerkskohle/Kokskohle 13 ? ? Tagebau
Blair Athol [2] QLD Clermont Rio Tinto 22° 41′ 27,6″ S, 147° 31′ 59,2″ O Kraftwerkskohle 12 ? ? Tagebau
Burton QLD Nebo Peabody Energy Australia 21° 34′ 12″ S, 148° 10′ 58,8″ O Kraftwerkskohle/Kokskohle 4 ? ? Tagebau
Callide QLD Biloela Anglo American 24° 19′ 1,2″ S, 150° 37′ 22,8″ O ? 4 ? ? Tagebau
Collinsville QLD Collinsville Xstrata 20° 29′ 31,2″ S, 147° 47′ 2,4″ O Kraftwerkskohle/Kokskohle 5 ? ? Tagebau
Coppabella QLD Coppabella Macarthur Coal 21° 50′ 56,4″ S, 148° 25′ 58,8″ O ? 7 ? ? Tagebau
Curragh QLD Blackwater Wesfarmers 23° 28′ 30″ S, 148° 51′ 43,2″ O Kraftwerkskohle/Kokskohle 7 ? ? Tagebau
Goonyella/Riverside QLD Moranbah BMA 21° 43′ 48″ S, 147° 58′ 44,4″ O Steinkohlenkoks 11 ? ? Tagebau/Untertagebau
Griffin Coal WA Collie Ric Stowe 33° 21′ 32,4″ S, 116° 9′ 10,8″ O Steinkohle 5 nil Bluewaters Power, Synergy Power Tagebau
Hail Creek Qld Nebo Rio Tinto Coal Australia (RTCA) 21° 29′ 6″ S, 148° 22′ 4,8″ O Steinkohlenkoks 4,5 all ? Tagebau
Leigh Creek SA Leigh Creek NRG Flinders 30° 30′ 10,8″ S, 138° 25′ 26,2″ O Braunkohle ? ? Kraftwerk Port Augusta Tagebau
Loy Lang VIC Traralgon Kraftwerk Loy Yang 38° 15′ 7,2″ S, 146° 34′ 26,4″ O Braunkohle ? nil Kraftwerk Loy Yang Tagebau
Moorvale QLD Moranbah Macarthur Coal 21° 59′ 24″ S, 148° 21′ 14,4″ O Kraftwerkskohle/PCI-Kohle ? ? ? Tagebau
Mount Arthur Coal (MAC) NSW Muswellbrook BHP Billiton 32° 20′ 0,6″ S, 151° 52′ 36″ O Kraftwerkskohle 15 12 ? Tagebau
Mount Thorley Warkworth (MTW) NSW Singleton Coal & Allied 32° 37′ 30″ S, 151° 5′ 24″ O Kraftwerkskohle/Kokskohle ? ? ? Tagebau
Moranbah North QLD Moranbah Anglo American 21° 52′ 26,4″ S, 147° 57′ 50,4″ O Steinkohlenkoks 4,5 ? ? Untertagebau
Morwell VIC Morwell International Power 38° 16′ 21,7″ S, 146° 23′ 30″ O Braunkohle 20 nil Kraftwerk Hazelwood,
Kraftwerk Energy Brix
Tagebau
Norwich Park QLD Dysart BMA 22° 46′ 48″ S, 148° 28′ 48″ O Kokskohle 6 all ? Tagebau
Newlands QLD Glenden Xstrata 21° 12′ 43,2″ S, 147° 53′ 24″ O Kraftwerkskohle/Kokskohle 12 ? ? Tagebau & Untertagebau
Peak Downs QLD Moranbah BMA 22° 14′ 13,2″ S, 148° 0′ 43,2″ O Steinkohlenkoks 13 all ? Tagebau
Saraji QLD Dysart BMA 22° 21′ 43,2″ S, 148° 17′ 24″ O Steinkohlenkoks 7,5 all ? Tagebau
Ulan NSW Ulan via Mudgee Xstrata 32° 14′ 38,4″ S, 149° 44′ 56,4″ O Kraftwerkskohle 5 ? ? Tagebau & Untertagebau
Wesfarmers Premier Coal WA Collie Wesfarmers 33° 24′ 39,6″ S, 116° 14′ 20,4″ O Steinkohle 3,5 nil Synergy Power Tagebau
Yallourn VIC Yallourn TRUenergy 38° 10′ 42,2″ S, 146° 20′ 20,8″ O Braunkohle ? nil Kraftwerk Yallourn Tagebau
Bulga Coal NSW Singleton Oakbridge Group (Managed by Xstrata Coal) 32° 39′ 0″ S, 151° 4′ 12″ O Kraftwerkskohle/Kokskohle 10,8 All Nippon Oil Tagebau

Ausländische Märkte der australischen Kohle

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Exportmärkte der australischen Kohle in den Jahren 2008–2009[37]
Land/Gebiet Million Tonnen/Weichkohle Million Tonnen/Kesselkohle Millionen Tonnen/Gesamt Ranking % Exportanteil
Japan 43,3 61,5 104,8 1 39,8
Südkorea 15,1 27,9 43,1 2 16,3
Taiwan 6,1 20,0 26,1 3 9,9
China 15,5 9,5 25,0 4 9,5
Indien 23,8 0,9 24,7 5 9,4
Europa 18,6 2,3 20,9 6 7,9
Exportmärkte der australischen Kohle in den Jahren 2009–2010[38]
Land/Gebiet Millionen Tonnen/Gesamt Ranking % Exportanteil
Japan 115,3 1 39,3
China 42,4 2 14,5
Südkorea 40,7 3 13,9
Indien 31,92 4 10,9
Taiwan 26,53 5 9,0
28 weitere Staaten 33,5 6 11,4

Der Anteil an Exporten nach China hat sich innerhalb eines Jahres (2008/2009 bis 2009/2010) nahezu verdoppelt.

Wichtige Exporthäfen

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Hafen Staat Millionen Tonnen
2009
Million Tonnen
2008
Newcastle[39] NSW 92,8 91,4
Hay Point[40] QLD 96,6 (2012–13) 80,4
Gladstone[40] QLD 85,29 (2012–13) 54,1
Abbot Point QLD 14,4 12,5
Port Kembla[41] NSW 13,7 13,3
Brisbane QLD 6,3 5,5

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. Coal, auf Geoscience Australia. Abgerufen am 3. Januar 2020
  2. M. Hohmann: Kohleförderung in Australien bis 2018, vom 28. Juni 2019, auf Statista, abgerufen am 13. Januar 2020
  3. Michelle Cunningham, Luke Van Uffelen, Mark Chambers: The Changing Global Market for Australian Coal, vom 19. September 2019, Zentralbank von Australien. Abgerufen am 2. Januar 2020
  4. a b Mark Diesendorf, Hugh Saddler (2003): Australia’s Polluting Power. Coal-fired electricity and its impact on global warming, hrsg. v. WWF Australia. S. 1 u. 2. Abgerufen am 2. Februar 2012
  5. Australia is the world's third-largest exporter of CO2 in fossil fuels, report findsvom, 18. August 2019, auf Australian Broadcasting Corporation, abgerufen am 2. Januar 2020
  6. Department of Resources, Energy and Tourism Energy in Australia 2011 (Memento vom 16. Dezember 2011 im Internet Archive) (PDF; 2,4 MB), Seite 39, aufgerufen am 3. Februar 2012.
  7. Electricity generation. In: energy.gov.au. Abgerufen am 2. August 2022.
  8. Australian Government: Department of Resources Energie and Tourism auf ret.gov.au (Memento vom 16. Dezember 2011 im Internet Archive) (PDF; 2,4 MB): Energy of Australia 2011. S. 1. Abgerufen am 1. Februar 2012
  9. Australian Government: Department of Resources Energie and Tourism auf ret.gov.au (Memento vom 16. Dezember 2011 im Internet Archive) (PDF; 2,4 MB): Energy of Australia 2011. S. 3
  10. unfccc.int (PDF; 134 kB): Summary of GHG Emissions for Australia S. 1. Abgerufen am 1. Februar 2012
  11. Australian Government: Department of Resources Energie and Tourism auf ret.gov.au (Memento vom 16. Dezember 2011 im Internet Archive) (PDF; 2,4 MB): Energy of Australia 2011. S. 21. Abgerufen am 1. Februar 2012
  12. Greens Queensland. 2010. Upper Hunter Valley coal mining shows dangers for Queensland. 13 April 2010. Media Release: Archivierte Kopie (Memento vom 9. März 2011 im Internet Archive)
  13. csiro.au (Memento vom 10. Februar 2012 im Internet Archive) (PDF; 1,9 MB): Preston, B.L. und R.N. Jones: Climate Change Impacts on Australia and the Benefits of Early Action to Reduce Global Greenhouse Gas Emissions. Abgerufen am 1. Februar 2012
  14. elib.dlr.de: Energy [R]evolution 2010 – a sustainable world energy outlook
  15. beyondzeroemissions.org (Memento vom 2. Februar 2011 im Internet Archive): Zero Carbon Australia
  16. http://www.greenpeace.org/australia/resources/reports/climate-change/just-transition-report
  17. The Importance of Coal in the Modern World – Australia. Gladstone Centre for Clean Coal, archiviert vom Original am 8. Februar 2007; abgerufen am 17. März 2007.
  18. NSW Department of Planning. 2008. Impacts of underground coal mining on natural features in the Southern Coalfield: strategic review. State of New South Wales: Archivierte Kopie (Memento vom 17. Februar 2011 im Internet Archive)
  19. GE's ecomagination™ Certified Jenbacher Power Plant. Commissioned at Australian Coal Mine to Help Reduce Greenhouse Gas Emissions, www.gepower.com, Zugriff am 14. April 2011
  20. Queensland Government Inaugurates Alternative Energy Plant Powered by GE's Jenbacher Waste Coal Mine Gas Engines (Memento des Originals vom 29. September 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.v1energy.com, www.v1energy.com, Zugriff am 11. Mai 2011
  21. Clarke Generates Interest at Blackwater (Memento vom 13. Juni 2011 im Internet Archive), Clarke Energy article in www.gastoday.com.au, Zugriff am 11. Mai 2011
  22. focus.de: Neuer Premier ratifziert Kyoto-Protokoll, vom 3. Dezember 2007, abgerufen am 6. Februar 2012
  23. BBC News – Australia auf bbc.co.uk: Australia Senate backs carbon tax, vom 8. November 2011, abgerufen am 1. Februar 2012
  24. BBC Energiewende in Australien nimmt Deutschland als abschreckendes Beispiel: Abschnitt Nach der Kehrtwende, abgerufen am 20. Dezember 2014
  25. Malcolm Turnbull. Under-pressure Australia PM drops climate policy. In: British Broadcasting Corporation vom 20. Mai 2018, abgerufen am 2. Januar 2020
  26. Scott Morrison is new Australian PM as Malcolm Turnbull ousted. In: British Broadcasting Corporation vom 24. August 2018, abgerufen am 31. Dezember 2019.
  27. Australiens Premierminister lehnt strengere Klimaziele ab. In: Spiegel Online vom 23. Dezember 2019, abgerufen am 2. Januar 2020.
  28. Australien erlebt heißesten Tag der Geschichte. In: Spiegel Online vom 18. Dezember 2019, abgerufen am 3. Januar 2020.
  29. Lena Bodewein: Australien und China im Streit. Machtdemonstration mit Wein. vom 14. Dezember 2020, In: Tagesschau (ARD)
  30. Yan Zhuang: Sailors Stranded for Months as China Refuses to Let Ships Unload Australian Coal (englisch), vom 26. Dezember 2020. In: The New York Times
  31. Christoph Hein: China-Australien-Konflikt: Der Preis der Kohle, vom 28. Dezember 2020. In: Frankfurter Allgemeine
  32. Australia Mineral Statistics 2009 - June Quarter. Australian Bureau of Agricultural and Resource Economics, archiviert vom Original am 7. Juli 2011; abgerufen am 3. Oktober 2009.
  33. The Australian Coal Industry - Coal Production (Memento vom 3. Januar 2012 im Internet Archive)
  34. Australian Government: Department of Resources Energie and Tourism auf ret.gov.au (Memento vom 16. Dezember 2011 im Internet Archive): Energy of Australia 2011. S. 3
  35. A Depletion Protocol for Non-Renewable NaturalResources: Australia as an Example (Memento vom 12. Oktober 2011 im Internet Archive), doi:10.1007/s11053-006-9018-1
  36. Survey Of Energy Resources (Memento vom 27. Januar 2007 im Internet Archive)
  37. The Iron Ore, Coal and Gas Sectors
  38. Black coal is Australia’s second-highest export commodity and Australia is the world’s leading coal exporter (Memento vom 30. Juli 2012 im Internet Archive) (offline)
  39. PWCS Operating Statistics (Memento vom 6. Juli 2011 im Internet Archive)
  40. a b Queensland Ports Strategy 2014 (Memento vom 14. September 2015 im Internet Archive)
  41. http://www.portkembla.com.au/page/port-operations/trade---cargo/