Morienval

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Morienval
Morienval (Frankreich)
Morienval (Frankreich)
Staat Frankreich
Region Hauts-de-France
Département (Nr.) Oise (60)
Arrondissement Senlis
Kanton Crépy-en-Valois
Gemeindeverband Pays de Valois
Koordinaten 49° 18′ N, 2° 55′ OKoordinaten: 49° 18′ N, 2° 55′ O
Höhe 52–171 m
Fläche 25,74 km²
Einwohner 1.076 (1. Januar 2021)
Bevölkerungsdichte 42 Einw./km²
Postleitzahl 60127
INSEE-Code

Morienval ist eine französische Gemeinde mit 1076 Einwohnern (Stand 1. Januar 2021) im Département Oise in der Region Hauts-de-France; sie gehört zum Arrondissement Senlis und zum Kanton Crépy-en-Valois.

Ehemalige Abteikirche Notre-Dame

Das Kloster Morienval war eines der mächtigsten im Valois; ihm gehörten mehrere Mühlen sowie Rechte am Wald von Compiègne. Der Abt wurde vom König ernannt. Im 9. Jahrhundert wurden Münzen im Namen des Ortes geprägt, was an die Existenz eines Marktes denken lässt.

Bevölkerungsentwicklung

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2012 2015
Einwohner 539 606 742 921 1040 1048 1008 1063
Quelle: Cassini und INSEE

Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch: Liste der Monuments historiques in Morienval

  • Klosterkirche Notre-Dame, gebaut ab 920, Bauzeit: etwa ein Jahrhundert. Sie gehörte zum Doppelkloster Notre-Dame-de-Morienval, das der Legende nach aus der Zeit des Königs Dagobert I. stammen soll. Das Kloster wurde 1744 aufgegeben. In der Fernsehserie Quentin Durward (1970) diente die Kirche als Kulisse für das Happy End. Die Kirche wurde 1840 als Monument historique klassifiziert (Base Mérimée PA00114760).
Commons: Morienval – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien