Penfui

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Kelurahan Penfui
Penfui
Penfui (Kleine Sundainseln)
Penfui (Kleine Sundainseln)
Penfui
Koordinaten 10° 10′ 17″ S, 123° 40′ 16″ OKoordinaten: 10° 10′ 17″ S, 123° 40′ 16″ O
Basisdaten
Staat Indonesien
Geographische Einheit Nusa Tenggara
Provinz Nusa Tenggara Timur
Höhe 58 m
Fläche 9,3 km²
Einwohner 5181 (2016[1])
Dichte 557,1 Ew./km²

Penfui ist ein Ort (Kelurahan) im indonesischen Westtimor. Hier liegt der Flughafen der Provinzhauptstadt Kupang.

Geographie und Einwohner

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Penfui ist ein Kelurahan im Nordosten des Distrikts (Kecamatan) Maulafa der Stadt (Kota) Kupang (Provinz Ost-Nusa-Tenggara). Der Kelurahan unterteilt sich in 13 Warga und diese in insgesamt 30 Nachbarschaften (Tetangga)[1]

Penfui hat eine Fläche von 9,30 km² und 5.181 Einwohner (2016), 2.731 Männer und 2.450 Frauen. Damit beträgt die Bevölkerungsdichte 557,10 Einwohner pro Quadratkilometer.[1]

Am 9. November 1749 fand hier die Schlacht von Penfui statt, bei der die mit den Portugiesen verbündeten Topasse von den Niederländern und ihren Verbündeten vernichtend geschlagen wurden.

1942 waren hier alliierte Truppen in Erwartung der japanischen Invasion auf Timor stationiert.

Öffentliche Einrichtungen

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben dem Flughafen finden sich in Penfui eine Polizeistation und einen Sicherheitsposten und zwei Grundschulen. Um die Gesundheitsversorgung kümmern sich ein Krankenhaus, ein Gesundheitszentrum, 10 Mütter-Kind-Zentren und drei weitere Einrichtungen.[1] In Penfui liegt auch ein Gefängnis, in dem 1983/84 dutzende osttimoresische Freiheitskämpfer aufgrund der schlechten Behandlung ums Leben kamen. Zu den wenigen Überlebenden gehörte António Tomás Amaral da Costa.[2]

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. a b c d Kecamatan Maulafa Dalam Angka 2017 – Statistische Daten von Maulafa 2017 (indonesisch, englisch), ISBN 978-602-70817-4-1.
  2. UNSW Canberra: Companion to East Timor - Massacres in the 1980s, abgerufen am 21. Juni 2019.